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Pressemeldung vom 25.05.2011

 

25.05.2011: Gehaltsstudie 2010/2011 – Verdient das die Solarbranche wirklich?

Triefenstein, 25. Mai 2011 – Was verdient die Solarbranche wirklich? Dieser Frage ist auch dieses Jahr wieder das PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler nachgegangen und präsentiert nun die neue Gehaltsstudie 2010/2011, in der über 3.890 Gehälter von Beschäftigten aus der Photovoltaikbranche zu diesem sensiblen Thema ausgewertet wurden. Die Daten gehen aus einer Online-Erhebung über das Panel Photovoltaikumfrage® ( http://www.photovoltaikumfrage.de ) hervor. Das Ziel der Onlinebefragung war es erneut, die durchschnittlichen Einkommen von Beschäftigten verschiedener Bereiche und Positionen aus der PV-Branche zu ermitteln.

Zahlreiche Neuerungen gegenüber der Vorgängerstudie

Die Gehaltsstudie, die erstmals im letzten Jahr veröffentlicht wurde, weist nun zahlreiche Verbesserungen und Veränderungen auf. So wird beispielsweise verstärkt auf Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen eingegangen; auch der Gehaltsunterschied (Ost-West-Gefälle) zwischen alten und neuen Bundesländern wird ausführlicher dargestellt. Zum ersten Mal gibt es Angaben zur Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft sowie zum Vorhandensein eines Betriebsrats. Die Struktur und der Aufbau sind übersichtlicher und lesefreundlicher gestaltet.

Kundenwünsche wurden realisiert

Daneben gibt es weitere Ergänzungen, basierend vor allem auf Feedback der Erwerber der Gehaltsstudie 2009/2010. Die Einkommen werden nicht mehr monatlich, sondern als Jahresgehälter angegeben. Zusätzlich werden Gehälter mit und ohne Führungspositionen analysiert. Die Gehälter nach Einsatzorten (Innendienst/Außendienst) werden mit variablem Entgeltbestandteil angegeben und es wurde auch erfasst ob Beschäftigte im Inland oder auch im Ausland tätig sind.

Ein kleiner Einblick in die Ergebnisse

Dass die Gehälter* von Beschäftigten aus der Solarbranche variable Anteile erhalten ist nichts Neues. Jedoch die Höhe des variablen Entgeltbestandteils und die beträgt lt. dieser Studie 12,61 % am Gesamtgehalt. Der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. So bezogen Frauen im Zeitraum 2010-2011 ein Jahresgehalt von 31.400 €, Männer hingegen nahmen im Median 38.000 € ein, was einem Gehaltsunterschied von 6.600 € im Jahr bzw. 17,37 % entspricht (Vorjahr: 18,75 %). Die geringsten Einkommen nach Abteilungen erhalten Beschäftigte in den Bereichen Allgemeine Verwaltung (21.600 €), Versand (24.300 €) und Transport (25.200 €). Die höchsten Gehälter erhalten Mitarbeiter der Abteilungen Forschung und Entwicklung (42.600 €) sowie im strategischen Management (64.200 €). Auch die Einkommensunterschiede zwischen Ost und West sind nach wie vor groß. Während Arbeitnehmer in den westlichen Bundesländern im Median 42.800 € verdienen, erhalten Beschäftigte in den östlichen Bundesländern einschließlich Berlin lediglich 35.900 € pro Jahr. Dies entspricht einer Differenz von 6.900 € oder 16,13 %.

Firmeninhaber Michael Ziegler und Autor dieser Studie: „Bei der Durchführung und Ausarbeitung der Umfrage wurde verstärkt auf die Wünsche unserer Kunden eingegangen. Auf einige Auswertungen haben wir verzichtet, andere Ergebnisse wiederum wurden ausführlicher dargestellt. Zusätzlich haben wir die Beschäftigten auch nach ihrer Vertragsart befragt (Unbefristet, Befristet, Leiharbeit etc.) was uns für das Auf und Ab in der Solarbranche als logisch erschien. Insgesamt kann angemerkt werden, dass die Studie deutlich an Professionalität und Qualität gewonnen hat. Auch dieses Jahr dient die Gehaltsstudie wieder als Hilfsmittel für Arbeitgeber und Personalverantwortliche bei der Gehaltsfindung.“

Die Studie umfasst 68 Seiten und ist im Onlineshop von Photovoltaikstudie® erhältlich:
http://www.photovoltaikstudie.de/shop/marktstudien/studie-1008-gehaltsstudie.php

Eine Leseprobe der Gehaltsstudie 2010/2011 steht ebenfalls im Onlineshop kostenfrei zum Download zur Verfügung.
* Bei den Gehaltsangaben handelt es sich um Jahres-Bruttolöhne (Median) ohne Zusatzleistungen und variable Entgeltbestandteile.
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